Freitag, 27. Mai 2016

GIT Kurzreferenz

Kurze GIT Einführung
Manchmal ist es nötig, den Quellcode mittels GIT zu teilen oder zu verwalten.
Folgende Befehle sind hier die Grundlagen:

git init -> Anlegen von GIT, wird im Arbeitsverzeichnis ausgeführt
git add filename -> Fügt die Datei zum Stage hinzu.
git commit -m “Beschreibung” -> Überträgt die Änderungen vom Stage in den Head
git config –global user.email name@domain.de -> Hinterlegt die eMail Adresse
git config –global user.name Andre -> Hinterlegt den Namen
git remote add origin https://github.com/AndreNitschke/test.git -> Fügt ein Repository hinzu
git push -u origin master -> Überträgt die Änderungen in das Repository
-> Holt die Änderungen aus dem Respository

Bei GIT gibt es 4 Speicherorte:
1. Das lokale Arbeitsverzeichnis
2. Der Index bzw. der Stage
3. Der HEAD
4. Entferntes Repository

Freitag, 20. Mai 2016

Netzwerktraffic

(Dieser Artikel ist eine Kopie vom neuen Blog unter http://gnude.feste-ip.net/blog/?p=178)

Es ist immer wieder interessant unter Linux/Ubuntu mal einen Blick auf den Netzwerkverkehr zu werfen. Hier bieten sich die Programme iftop und iptraf an. Die zeigen, welche Verbindungen gerade zum Rechner bestehen und wie viele Daten darüber laufen. Während iftop eher einfach ist, gehen die Informationen bei iptraf mehr in die Tiefe.

Die Programme sind mit

apt-get install iftop iptraf

unter Ubuntu (und auch Debian) schnell aus den Paketquellen installiert und bieten eine einfache Möglichkeit, die Verbindungen auf dem Rechner oder Server im Blick zu halten.


Freitag, 13. Mai 2016

Wordpress Update

(dieser Artikel ist eine Kopie vom neuen Blog unter http://gnude.feste-ip.net/blog/?p=171)

Im vorletzten Blogbeitrag habe ich die Installation von WordPress auf Ubuntu 14.04 aus den Paketquellen beschrieben. Hier wird allerdings eine ziemlich veraltete Version aufgespielt. Zum Experimentieren ganz ok, aber für den produktiven Einsatz sollte es eine aktuelle Version sein. Hier nochmal ein Dankeschön an die Benutzer von ubuntuusers.de, sowie meiner Korrekturleserin Caro, die mir ein wenig ins Gewissen geredet haben.

Um die aktuelle Version zu installieren, habe ich zunächst die Daten der alten Version gesichert. Mit PhpMyAdmin habe ich ein Backup der MySQL Datenbank angelegt und mit dem Midnight Commander das Verzeichnis

/usr/share/wordpress

kopiert.

Im nächsten Schritt habe ich mir die aktuelle Version von WordPress als tar.gz Archiv von der Projektseite heruntergeladen und entpackt. Nun habe ich alle Dateien im Verzeichnis

/usr/share/wordpress

durch die aktuellen Dateien ersetzt. Das Verzeichnis

/var/lib/wp-content

habe ich nicht verändert. Beim nächsten Anmelden im Admin-Backend kam ein Hinweis, dass die Datenbank aktualisiert werden muss. Dem habe ich zugestimmt.

Die aktuelle Version von WordPress lief anschließend einwandfrei.

Donnerstag, 28. April 2016

Der Blog zieht um

Nun wird es langsam ernst. Nachdem ich den neuen Server im Keller eingerichtet habe, bin ich auch soweit, den Blog umziehen zu lassen.
Ich habe mich für das System Wordpress entschieden, weil es einfach als Ubuntu Paket zur Hand war. In den nächsten Tagen werde ich das Design noch weiter anpassen. Noch hat es den Charm einer Baustelle.
Die Labels müssen noch im Ubuntu Planet eingebunden werden, und auch in osbn.de.

Die neue Blogadresse lautet:

gnude.feste-ip.net/blog

Eine Umleitung von meiner Domain, werde ich bei Zeiten auch noch erstellen.

Die Installation von Wordpress möchte ich hier auch kurz beschreiben:

Zunächst habe ich Apache, Mysql, sowie PHP eingerichtet:

apt-get install apache2 libapache2-mod-php5 php5 php5-mysql mysql-server phpmyadmin

Damit hatte ich einen vollwertigen Webserver mit PHP Unterstützung und MySQL als Datenbank. Mit phpmyadmin habe ich mir die Administration erleichtert. Es ist aber nicht zwingend notwendig.

Als nächstes werden die Pakete für Wordpress eingespielt. Das geht mit Ubuntu 14.04 sehr einfach:

apt-get install wordpress

Damit Apache2 auch mit Wordpress umgehen kann, muss man die Seite in der Konfiguration noch bekannt machen. Dafür erstellt man folgende Datei:

/etc/apache2/sites-avaialable

mit folgendem Inhalt:

Alias /blog /usr/share/wordpress
        <Directory /usr/share/wordpress>
            Options FollowSymLinks
            AllowOverride Limit Options FileInfo
            DirectoryIndex index.php
            Order allow,deny
            Allow from all
        </Directory>
        <Directory /usr/share/wordpress/wp-content>
            Options FollowSymLinks
            Order allow,deny
            Allow from all
        </Directory>


Und führt die folgenden beiden Befehle aus, damit man die Seite aktiviert und den Apache neustartet:

sudo a2ensite
systemctl restart apache2.service

Nun erstellt man die Datei

/etc/wordpress/config-localhost (ggf. Dateinamen zur Domain anpassen)

mit folgendem Inhalt:

<?php
define('DB_NAME', 'wordpress');
define('DB_USER', 'wordpress');
define('DB_PASSWORD', 'kennwort');
define('DB_HOST', 'localhost');
define('WP_CONTENT_DIR', '/usr/share/wordpress/wp-content');
?>


Und anschließend eine temporäre Datei, um die Datenbank zu erzeugen:

CREATE DATABASE wordpress;
GRANT SELECT,INSERT,UPDATE,DELETE,CREATE,DROP,ALTER
ON wordpress.*
TO wordpress@localhost
IDENTIFIED BY 'kennwort';
FLUSH PRIVILEGES;


Die Datenbank wird dann mit diesem Befehl erzeugt:

cat wordpress.sql | sudo mysql --defaults-extra-file=/etc/mysql/debian.cnf

Nun ist Wordpress auf dem Server installiert und entsprechend zu erreichen.

Mit diesem Verfahren wird allerdings eine veraltete Version von Wordpress aus den Paketquellen von Ubuntu installiert. Für den produktiven Einsatz empfehle ich ein Update auf eine aktuelle Version. Im nächsten Blogbeitrag werde ich das kurz beschreiben.

Freitag, 22. April 2016

Neuer Heimserver ist im Betrieb

Server im Keller
Am Montag habe ich mir mal die
Zeit genommen und einen meiner
alten Rechner (mit Ubuntu 10.04) aussortiert und als neuen
Server für zuhause bestimmt.

Als System habe ich mich für
Ubuntu 14.04.4 Server entschieden,
und wollte damit die letzten Tage
bis zum 16.04 nicht mehr abwarten.
Aber ich denke, dass ich mit dieser
Version ein sehr zuverlässiges
Ubuntu habe, das auch noch lange
mit Sicherheitsupdates versorgt wird.

Als Software habe ich folgende Pakete installiert:

apt-get install joe mc htop screen libsasl2-modules postfix sasl2-bin fetchmail procmail dovecot-core dovecot-imapd ddclient ejabberd davical minidlna

Der Server übernimmt nun folgende Dienste:

eMail Server (Postfix, Dovecot, Fetchmail)
Jabber Server (ejabberd)
Kalenderserver (davical)
DLNA Server (minidlna)

Das Programm ddclient sorgt dafür, dass der Rechner auch von außerhalb erreichbar bleibt. Die Einstellungsdateien von Postfix konnte ich vom alten Ubuntu 12.04 uneingeschränkt übernehmen.

Freitag, 15. April 2016

WINE Windows Programme unter Linux

Auch unter Linux ist es möglich, Windows Programme zu starten. Hierfür benötigt man das Programm
"Wine", unter Ubuntu oder Debian
schnell mit folgenden Befehl installiert:

apt-get install wine

Anschließend kann man im Terminal zum Beispiel das Programm "winecfg" (siehe rechts) aufrufen. Hier kann
man die Fenstergröße, die Windows Version oder auch andere Einstellungen vornehmen.

Wenn man die richtigen DLL Dateien
nachträglich hinzufügt, ist es auch möglich
komplexere Spiele wie "Age of Empires" oder "World of Warcraft" zu spielen.
Nur sehr hardwarenahe Programme laufen nicht.

Das, was man unter Wine als
Laufwerk "C:" sieht ist in Wirklichkeit
nur ein Verzeichnis unterhalb des
home Verzeichnis des Benutzers.
So hat jeder Linux Nutzer unter Wine sein eigenes Laufwerk C auf dem er
Programme installieren kann, wie
er mag.

Wenn das Paket "Wine" installiert ist
kann man auch gewöhnliche Windows
Programme mit einem Doppelklick
öffnen.


Viele Infos, die aktuellste Version und eine Liste der Programme die lauffähig sind, finden sich auf der WineHQ Homepage.


Donnerstag, 7. April 2016

10 Jahre Ubuntu

Eigentlich habe ich überlegt einen normalen Post zu schreiben, mit einem technischen Thema. Aber so langsam passt auch dieses Thema:
10 Jahre Ubuntu.

So ziemlich genau 10 Jahre ist es her, dass ich eine Linux Zeitschrift mit Debian 4 CD-ROM gekauft habe. Und bei der Installation merkte, die CD ist Multiarch. Also nur das Nötigste von jeder Architektur.
Daher kam schnell Ubuntu 6.10 ins Blickfeld. Und das war der Einstieg. Alles was ich brauchte lief. Age of Empires, meine Digitalkamera und Ton auch. Und bei Ubuntu blieb ich bis 8.04, dann schwenkte ich zu Debian um, welches ich bis zu Ubuntu 14.04 nutze. Erst diese Version führte mich wieder auf den Ubuntu-Weg.
Schuldig war eigentlich ein Notebook, das ich gekauft habe. Das Toshiba wollte mit Debian nicht richtig laufen, die Grafik wurde nicht korrekt erkannt. Aber mit Ubuntu 14.04 lief alles out of the box. Also stellte ich alle Rechner auf Ubuntu 14.04 (neuere Modelle) oder 10.04 (ältere Modelle) um.
Und obwohl ich mit Debian schon sehr zufrieden war, muss ich sagen, dass Ubuntu sich als ein sehr zuverlässiges System herausgestellt hat.
Das nutze ich nun privat auf allen Rechnern und auch am Arbeitsplatz habe ich die Server darauf umgestellt.

Privat habe ich aktuell 2 Rechner mit 14.04.3 und diese laufen wirklich gut. Dazu noch 3 alte Rechner mit 10.04 und auch hier muss ich sagen, man kann damit noch sehr gut arbeiten.

In den letzten 10 Jahren Linux hat sich einiges verändert. Die Oberfläche wechselte von Gnome 2 über Gnome 3 auf Unity. Wobei ich mit allen wirklich gut zurecht gekommen bin. Und auch mit Gnome 2 (unter 10.04) arbeite ich wirklich gerne.
Als Dateisystem probierte ich Reiserfs, jfs, ext3, und bin bei ext4 geblieben. Wobei jedes System Vor- und Nachteile hatte.

Obwohl Ubuntu und auch Unity einiges an Kritik einstecken mussten, muss ich sagen, meine Bedenken waren sehr groß, als ich im Sommer letzten Jahres zu Ubuntu wechselte. Auch hatte ich meine Vorurteile gegenüber Unity. Trotzdem habe ich versucht möglichst ohne Vorurteile dem System eine Chance zu geben. Und ich muss sagen, ich komme wirklich sehr gut damit zurecht.

Ubuntu ist ein wirklich sehr gutes und einsetzbares System geworden.