Posts mit dem Label postfix werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label postfix werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 22. April 2016

Neuer Heimserver ist im Betrieb

Server im Keller
Am Montag habe ich mir mal die
Zeit genommen und einen meiner
alten Rechner (mit Ubuntu 10.04) aussortiert und als neuen
Server für zuhause bestimmt.

Als System habe ich mich für
Ubuntu 14.04.4 Server entschieden,
und wollte damit die letzten Tage
bis zum 16.04 nicht mehr abwarten.
Aber ich denke, dass ich mit dieser
Version ein sehr zuverlässiges
Ubuntu habe, das auch noch lange
mit Sicherheitsupdates versorgt wird.

Als Software habe ich folgende Pakete installiert:

apt-get install joe mc htop screen libsasl2-modules postfix sasl2-bin fetchmail procmail dovecot-core dovecot-imapd ddclient ejabberd davical minidlna

Der Server übernimmt nun folgende Dienste:

eMail Server (Postfix, Dovecot, Fetchmail)
Jabber Server (ejabberd)
Kalenderserver (davical)
DLNA Server (minidlna)

Das Programm ddclient sorgt dafür, dass der Rechner auch von außerhalb erreichbar bleibt. Die Einstellungsdateien von Postfix konnte ich vom alten Ubuntu 12.04 uneingeschränkt übernehmen.

Donnerstag, 1. Oktober 2015

Postfix Submission (Port 587)

Heute möchte ich kurz schreiben wie man in Postfix den Port 587 für Submission nutzt.

Das Problem ist, dass der Port 25 (den ich bisher genutzt habe) nur für die Kommunikation der Server untereinander vorgesehen ist. Gerade in anderen Ländern wird durch die Provider der Port 25 gesperrt, sodass man hier keine Mail an den eigenen Server ausliefern kann. Hierfür ist dann Port 587 vorgesehen.

Um die Submission Funktion zu nutzen muss man die Datei

/etc/postfix/main.cf

bearbeiten. Hier werden 4 Zeilen auskommentiert.


#submission inet n - - - - smtpd
# -o smtpd_tls_security_level=encrypt
# -o smtpd_sasl_auth_enable=yes
# -o smtpd_client_restriction=permit_sasl_authenticated,reject


Hier werden die Kommentarzeichen entfernt.

submission inet n - - - - smtpd
 -o smtpd_tls_security_level=encrypt
 -o smtpd_sasl_auth_enable=yes
 -o smtpd_client_restriction=permit_sasl_authenticated,reject


Anschließend muss Postfix noch neu gestartet werden.

/etc/init.d/postfix restart

Falls der Mailserver hinter einer Firewall steht, muss man noch darauf achten,
dass man dort eine Portweiterleitung für den Port 587 einrichtet.

Die Clients können nun entsprechend angepasst werden, wobei hier 587 als Port  und das Protokoll STARTTLS auszuwählen ist.

Donnerstag, 13. August 2015

Details über meinen Heimserver

Da in Kommentaren immer wieder darüber gesprochen wird, möchte ich hier
kurz vom Heimserver berichten, warum ich den P3 habe und keinen Raspi.

Erstmal kurz die Aufgaben vom Heimserver:
Mailserver mittels Postfix, fetchmail, dovecot.
Jabberserver mittels ejabberd
DLNA Server für Musik

Angefangen hat alles mit einem Fujitsu Futro A250. Die recht bescheidene Hardware (mit 256MB Flash HDD) habe ich komplett vom USB Stick betrieben.
Alleine das System von Stick auf Stick zu installieren hat Stunden gedauert. Auch hier habe ich mich schon für Ubuntu 12.04 entschieden, da es kein PAE benötigt. Aber irgendwann hat der USB Stick mit dem Ubuntu drauf schlapp gemacht. Vermutlich wurde der Flash Speicher zu oft beschrieben.
Der Futro war sehr sparsam. Aber nun nicht Betriebsbereit. Da ich noch einen Uralten P3 mit 40GB Platte rumstehen hatte, habe ich mich entschieden den zu nehmen. Wieder ein 12.04 als Netinstall gebrannt und damit dann Ubuntu Server installiert. Die 40GB Platte ist schon recht gross für das System.
Der Rechner ist schon sehr laut, die Lüfter haben die besten Zeiten hinter sich.
Also habe ich ihn in den Keller verfrachtet. Da hier kein WLan Empfang mehr war (und ich auch nicht Wlan auf der Shell einrichten wollte) habe ich Powerlan gekauft. Das klappte sofort.

Da ich zwei Tage versucht habe den Futro wieder zu beleben, ohne Erfolg war ich froh als der P3 lief. Leben ohne Mail und Jabber Server war nicht wirklich schön. Nun läuft er. Klar, über Energieeffizienz brauchen wir nicht reden. Aber den Luxus leiste ich mir mal. Die einen Rauchen, die anderen lieben Whisky. Ich habe einen eigenen Mail/Jabber/DLNA Server. Und was soll ich sagen. Er läuft. Ist alt. Surrt ganz laut und hat nur ein CD-ROM Laufwerk, dazu Diskette. Aber läuft. 99 Tage nun schon am Stück.

Für 12.04 habe ich mich übrigends entschieden da der Pentium 3 kein PAE Unterstützt und 14.04 von Haus aus PAE benötigt. Und noch Stundenlang ein Workaround basteln war keine Geduld mehr da nach 3 Tagen Serverfrei.
Und die schlechteste Entscheidung ist 12.04 ja nun wirklich nicht.

Montag, 27. Juli 2015

Postfix und Dänemark

Heute mal ein interessanter Titel.
Was hat Postfix mit Dänemark zu tun.

Zur Zeit bin ich in Dänemark, und kann keine Mails über meinen Ubuntu Mailserver auf Postfix-Basis senden.
Der Grund liegt nicht bei Postfix.
Dort ist alles OK, auch das Log-Dateien durchsuchen brachte kein Ergebnis, denn:
Der Provider in Dänemark blockiert Port 25,
den ich zum senden benötige. Das eMail vom Smartphone zeigte nur das es nicht senden kann.
Da aber keine Verbindung zustande kam, war auch nichts in den Log Dateien.

Den Fehler korrigieren und einem korrekten Port zuweisen mache ich ein anderes mal.
Obwohl in Deutschland, bzw bei meinen Providern Port 25 funktioniert ist es wohl nicht der richtige Weg....

Mittwoch, 22. Juli 2015

Outlook an Ubuntu 14.04 Server anbinden

Nach der Migration aller Arbeitsplätze auf Thunderbird/Lightning ist nun die Situation leicht verändert und der Bedarf, das einige Arbeitsplätze mittels Outlook an den Linux Server angebunden werden.

Daher möchte ich hier kurz berichten, wie ich die Anbindung durchgeführt habe falls es noch weitere Interessenten für solch eine Konstruktion gibt....

Auf dem Server ist Ubuntu 14.04 installiert, mit den Standart-Paketquellen.
Für den Mailserver nutze ich Postfix, Dovecot, Fetchmail und der Kalender/Adressbuch wird von Davical bedient.
Installation des Mail und Kalenderservers in meinem Wiki:
 Wiki auf www.nitschke-marl.de

Um den Ubuntu Mailserver nutzen zu können mittels IMAP benötigt man
mindestens Outlook 2013. Für den Kalender und Adressbuch noch ein Plugin der Firma EVO.
Man kann es hier beziehen: EVO Plugin

Nach der Outlook Installation und Eingabe der IMAP Daten muss man die
Installationsroutine von EVO ausführen. Anschliessend gibt es bei Outlook
den Ribbon "Evo" unter dem man auch Einstellungen Vornehmen kann.

Um den Kalender korrekt anzubinden benötigt man folgende Angaben:

Calendar URL: http://1.1.1.1/davical/caldav.php/user/calendar/
Task URL: http://1.1.1.1/davical/caldav.php/user/calendar/


Und für das Adressbuch folgende Daten:

Adressbook URL: http://1.1.1.1/davical/caldav.php/user/addresses/

Dadurch ist es möglich mit dem Outlook nicht nur Mails sondern auch Termine und Kontake über mehrere Rechner hinweg zu verwalten.
Selbst eine Anbindung mittels Android Smartphone oder iPhone ist möglich.
Auf allen Geräten ist stets der gleiche Datenstand.


Links:
Anleitung zu Outlook im Wiki
Anleitung zum Mailserver im Wiki
Anleitung zu Davical im Wiki