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Freitag, 3. Juni 2016

Jabber/XMPP Konsolenclient

Heute möchte ich ein kleines Programm vorstellen, das durchaus nützlich ist: Ein Jabber Client für die Konsole, der ohne grafische Oberfläche auch per SSH funktioniert und so auf einem Server laufen kann:

mcabber

Das Programm ist schnell per apt-get auf der Shell installiert:

apt-get install mcabber

Nun müssen noch drei Verzeichnisse angelegt und mit den richtigen Rechten versehen werden:

mkdir ~/.mcabber ~/.mcabber/logs ~/.mcabber/otr
chmod 0700 -R ~/.mcabber

Nachdem das Programm installiert ist, muss man noch die Datei ~./mcabber/mcabberrc anlegen und mit folgendem Inhalt füllen:

#Basisdaten
set server = gnude.no-ip.biz
set username = gnude
set password = geheimeskennwort
set lang = de
set ssl = 0
set priority = 1
set ssl_verify = 0
set ssl_ignore_checks = 1
set jid = gnude

Die Variablen sollten soweit selbsterklärend sein. Anschließend kann man das Programm mittels mcabber starten. Auf der linken Seite werden die Benutzer aus der Kontaktliste angezeigt und mit Bild hoch/runter kann man zwischen den Benutzern umschalten. Mittels "screen" kann man den Client super im Hintergrund laufen lassen.

Donnerstag, 29. Oktober 2015

eJabberd mit mehreren virtuellen Hosts

Bisher habe ich einen Jabberserver für gnude.no-ip.biz am laufen, da ich mir
nun aber auch gnude.feste-ip.net reserviert habe, möchte ich, dass mein Jabber-Server beide Adressen bedient.
Hierzu habe ich als erstes
die Datei
/etc/ejabberd/ejabberd.cfg
wir folgt ergänzt:

%% Admin user
{acl, admin, {gnude, "", "gnude.no-ip.biz"}}.
{acl, admin, {gnude, "", "gnude.feste-ip.net"}}.


%% Hostname
{hosts, ["gnude.no-ip.biz", "gnude.feste-ip.net"]}.


Damit der Jabber Server die Änderung auch übernimmt, habe ich ihn
neu gestartet:

/etc/init.d/ejabberd restart

Anschließend habe ich für die neue Domain noch den Admin-Benutzer angelegt:

ejabberdctl register gnude gnude.feste-ip.net kennwort

Anschließend kann ich mich mit dem entsprechenden Chat-Programm an dem Server anmelden. Man kann nun Benutzer sowohl für die Adresse gnude.no-ip.biz als auch für gnude.feste-ip.net anlegen.


Im Webfrontend kann man nun die beiden angelegten Hosts sehen und entsprechend dort die Benutzer verwalten.

Bei einem kleinen Nutzerkreis kann man nun auch per Hand die Kontaktlisten zusammenstellen.
So finden sich die Benutzer unter dem neuen Host sofort und brauchen keine Einladungen verschicken.

Wie man auf den Bildern sieht, ist es mit ejabberd leicht möglich verschiedene Hosts auf einem Server laufen zu lassen.
Ich nutze dieses Feature um so langsam von der alten Adresse auf die neue
wechseln zu können ohne, dass es Benutzer gibt, die sich nicht mehr anmelden können.



Donnerstag, 13. August 2015

Details über meinen Heimserver

Da in Kommentaren immer wieder darüber gesprochen wird, möchte ich hier
kurz vom Heimserver berichten, warum ich den P3 habe und keinen Raspi.

Erstmal kurz die Aufgaben vom Heimserver:
Mailserver mittels Postfix, fetchmail, dovecot.
Jabberserver mittels ejabberd
DLNA Server für Musik

Angefangen hat alles mit einem Fujitsu Futro A250. Die recht bescheidene Hardware (mit 256MB Flash HDD) habe ich komplett vom USB Stick betrieben.
Alleine das System von Stick auf Stick zu installieren hat Stunden gedauert. Auch hier habe ich mich schon für Ubuntu 12.04 entschieden, da es kein PAE benötigt. Aber irgendwann hat der USB Stick mit dem Ubuntu drauf schlapp gemacht. Vermutlich wurde der Flash Speicher zu oft beschrieben.
Der Futro war sehr sparsam. Aber nun nicht Betriebsbereit. Da ich noch einen Uralten P3 mit 40GB Platte rumstehen hatte, habe ich mich entschieden den zu nehmen. Wieder ein 12.04 als Netinstall gebrannt und damit dann Ubuntu Server installiert. Die 40GB Platte ist schon recht gross für das System.
Der Rechner ist schon sehr laut, die Lüfter haben die besten Zeiten hinter sich.
Also habe ich ihn in den Keller verfrachtet. Da hier kein WLan Empfang mehr war (und ich auch nicht Wlan auf der Shell einrichten wollte) habe ich Powerlan gekauft. Das klappte sofort.

Da ich zwei Tage versucht habe den Futro wieder zu beleben, ohne Erfolg war ich froh als der P3 lief. Leben ohne Mail und Jabber Server war nicht wirklich schön. Nun läuft er. Klar, über Energieeffizienz brauchen wir nicht reden. Aber den Luxus leiste ich mir mal. Die einen Rauchen, die anderen lieben Whisky. Ich habe einen eigenen Mail/Jabber/DLNA Server. Und was soll ich sagen. Er läuft. Ist alt. Surrt ganz laut und hat nur ein CD-ROM Laufwerk, dazu Diskette. Aber läuft. 99 Tage nun schon am Stück.

Für 12.04 habe ich mich übrigends entschieden da der Pentium 3 kein PAE Unterstützt und 14.04 von Haus aus PAE benötigt. Und noch Stundenlang ein Workaround basteln war keine Geduld mehr da nach 3 Tagen Serverfrei.
Und die schlechteste Entscheidung ist 12.04 ja nun wirklich nicht.

Mein Jabber Server


40 Benutzer, 12 Online. Gar nicht so schlecht für einen privaten Jabber Server, oder? 40 Bekannte die statt oder neben Whatsapp noch eine Alternative sehen.

Hardware ist ein P3 und Ubuntu 12.04 mit ejabberd

Freitag, 3. April 2015

Ubuntu 12.04 auf dem Jabber-Server

Es ist soweit. Ich werde den Abend nutzen
um auf meinem kleinen Jabber/Mailserver eine
aktuellere Version von Ubuntu zu installieren.
Kurz. Ich wechsel von 11.11 auf 12.04. Das wird
noch länger mit Updates versorgt und dürfte
nun das endgültig letzte Ubuntu sein das ich
installieren kann. Mit 256MB Ram und einer CPU
die kein PAE unterstützt ist die Auswahl gering.
Ich habe mir extra eine mini.iso heruntergeladen
und auf einen USB Stick gepackt. Die Installation erfolgt von Stick auf Stick,
da die eingebaute CF Karte nur als Swap genutzt wird.