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Freitag, 17. Juni 2016

Eindrücke von Ubuntu 16.04

Nachdem ich nun einige Tage mit Ubuntu 16.04, sowohl beruflich als auch privat arbeite, haben sich einige Eindrücke ergeben, die ich hier kurz beschreiben möchte.
Die Installation verläuft sehr unspektakulär. Ich habe es, sowohl mit 64Bit auf UEFI als auch 32 Bit, auf normalem System installiert und jedesmal klappte es ohne Probleme. Im Vergleich zu 14.04 hat sich die Installation kaum verändert, was aber kein Nachteil ist, da sie genau das tut was sie soll. Einzig das Aktivieren des WLAN bedeutete etwas Fummelei und ich musste einige Male das Kennwort eingeben und das WLAN an- und abschalten bis es klappte. Dieses Verhalten war nach dem ersten Neustart auch zu beobachten.
Nachdem das System gestartet ist, gibt es einige Neuerungen zu bewundern. Empathy ist nicht mehr installiert und muss per Hand nachgezogen werden. Dass Gimp fehlt, ist ja seit 10.04 schon normal und Libreoffice liegt in Version 5 vor, welches optisch sehr ansprechend ist.
Das Ubuntu habe ich auf einem Toshiba C-50-D Notebook installiert. Und sowohl die Helligkeitssteuerung, als auch der Hibernate-Modus klappten out of the box. Workarounds auf der Shell sowie Kernelparameter, wie ich sie bei 14.04 brauchte, sind überflüssig. Und .... ein absolutes Highlight:

Der Notebook-HDD BUG ist endlich beseitigt.

Das heißt, dass nun die Platte nicht mehr immer in den Parkmodus geht um sofort wieder aufgeweckt zu werden. Ich war sehr erfreut.

Ein Blick auf das Snap System lässt Großes erahnen. Mir ist bewusst, dass es noch in einer frühen Phase ist und mehr eine Preview, statt ein fertiges Paketsystem. Aber es sieht sehr interessant aus und das war mit einer der Gründe, warum ich das 16.04 so schnell installiert habe.  Ich hoffe es folgt nicht dem Upstart System.

Der Druckertreiber hat mich auch überrascht. Ich habe den Officejet 2620 per USB angeschlossen und er funktionierte sofort. Ein Druckertreiber brauchte nicht mehr installiert werden.

Dazu kommen noch manche kleine Verbesserungen, der Bildbetrachter ist etwas moderner in der Bedienung, gedit ebenfalls. Die Dialoge sind minimal verändert und die Dash Suche (Amazon und Co.) ist deaktiviert.

Das große AHA Erlebnis blieb aus, alles funktioniert wie erwartet. Und doch merkt man kleine Details, die einem angenehm auffallen.