Donnerstag, 7. Juli 2016

Warum Ubuntu

Heute möchte ich mal für Windows Umsteiger die Vorteile von Ubuntu aufzeigen...  Sicher gibt es noch den ein oder anderen Interessierten, der gerne mal wissen möchte, was ihn erwartet.

Das Grundsystem
Das Grundsystem von Ubuntu ist wesentlich flexibler als das von Windows.
Man hat die Wahl zwischen 32 und 64 Bit, kann einen individuellen Betriebssystemkern installieren und das Dateisystem frei wählen.
Das hört sich jetzt erstmal kompliziert an. Aber die Arbeit wird von der Distribution während der Installation gemacht.
Man hat aber jederzeit die Möglichkeit hier einzugreifen oder das System nach eigenen Wünschen anzupassen. Im Gegensatz zu Windows, versteckt Ubuntu nichts vor einem.
 Alle (Einstellungs-) Daten liegen als Textdatei für jeden einsehbar vor.

Die Oberfläche
Im Gegensatz zu Windows kann man bei Ubuntu die Oberfläche aussuchen.
Der Standarddesktop ist Unity und auf einfache Bedienung ausgelegt.
Aber man kann ohne Probleme andere, wie KDE oder XFC, installieren und bei der Anmeldung sich aussuchen, womit man arbeiten möchte.
 Jeder Desktop hat Vor- und Nachteile und für jeden ist etwas passendes dabei.

Software
Im Gegensatz zu Windows wird bei Ubuntu die Software über eine zentrale Paketverwaltung ähnlich dem Playstore von Google installiert.
Hier befinden sich tausende von Programmen für jeden erdenklichen Zweck. Wenn es aber doch mal die Windows Software sein muss, gibt es eine Windows Emulation namens Wine.
Hier laufen viele Programme und Spiele auch unter Ubuntu.

Der Preis
Im Gegensatz zu Windows kostet Ubuntu nichts. Weder das System, noch die Programme müssen bezahlt werden.
Jeder kann die Software installieren, weitergeben und kopieren ohne Beschränkungen. Unter http://www.ubuntu.com/desktop kann man ein CD-Image herunterladen.

Treiber und Hardwaresupport
Um es vorweg zu nehmen: Seit Ubuntu 14.04 gibt es normalerweise mit UEFI keine Probleme mehr.
Ansonsten kann man auch eine LiveCD oder USB Stick mit ins Geschäft nehmen und es ausprobieren. Alle Treiber sind in der Regel bereits auf der CD enthalten und man braucht nichts nach zu installieren.
Aktuelle und ältere Hardware läuft meist "Out of the Box" und falls nicht, gibt es sehr hilfreiche Seiten im Internet, wie z.b. www.ubuntuusers.de.

Kommentare:

  1. "Im Gegensatz zu Windows, versteckt Ubuntu nichts vor einem." - Was genau versteckt Windows denn vor dir?

    "Im Gegensatz zu Windows kann man bei Ubuntu die Oberfläche aussuchen." - Das ist schlicht falsch. Windows hat dich NOCH NIE dazu gezwungen, die Standardoberfläche mit Taskleiste und Desktop zu nutzen.

    "Im Gegensatz zu Windows wird bei Ubuntu die Software über eine zentrale Paketverwaltung ähnlich dem Playstore von Google installiert." - Für Windows gibt es zum Beispiel Chocolatey. Das ist natürlich ebenso wenig von Microsoft wie apt-get von GNU ist. Auch hier also keinerlei Vorteil für Ubuntu.

    "Wenn es aber doch mal die Windows Software sein muss, gibt es eine Windows Emulation namens Wine." - Wine ist keine Emulation, sondern ein separates ABI-Layer, so was wie Windows 10 mit dem Ubuntu-Layer halt auch bekommen hat. ;-)

    "Im Gegensatz zu Windows kostet Ubuntu nichts. Weder das System, noch die Programme müssen bezahlt werden." - Windows 10 kostet nichts, die meisten neuen Rechner kommen ohnehin mit einem kostenlosen Windows ab Werk. Und niemand zwingt dich, auch nur einen zusätzlichen Cent für Software unter Windows auszugeben. Es gibt sehr gute Freeware und auch FLOSS für Windows.

    Fazit: Ich finde es etwas schade, dass du Windowsnutzer mit Unwahrheiten zu Ubuntu locken möchtest. Vielleicht möchtest du das bei Gelegenheit korrigieren.

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  2. "gibt es eine Windows Emulation namens Wine." Bei dem Satz rollts einem die Zehennägel hoch. Das Wine ein Backronym für "Wine is not an emulator" steht, weißt du?

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  3. Also XFC ist ein Dateimanager, keine Destkopumgebung. Die hieße dann Xfce. Und wäre nicht "problemlos" neben anderen zu nutzen, da sich die Konfigurationen in die Quere kommen können.

    Und wer sich schonmal soweit mit Wine beschäft hat um zu wissen, was das Akronym bedeutet, dem tut der Satz

    "gibt es eine Windows Emulation namens Wine."

    ziemlich weh...

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  4. Eins hast du noch vergessen : Ubuntu ist einfach nur geil.

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  5. Naja das ist aber auch ziemlich weit her geholt
    Die Oberfläche kann man sich nur aussuchen wenn man
    1. Weniger Support will
    2. den LTS Status kürzen
    3. Schlechte Integration liebt

    Die Software holt sich so gut wie jeder aus PPA und in Zukunft Snappy. Willkommen zurück in der Windows Welt

    Kosten zählen auch nicht. Niemand den ich privat kenne hat für Windows was gezahlt. Denn es war vorinstalliert.

    Treiber installiert dir Windows heute auch selbst. Besonders unter Windows 10 funktioniert das sehr gut und ohne lange Warterei. Bei Ubuntu hingegen siehts schon nicht so toll aus. Hab mal den falschen Drucker, die falsche WLAN Karte/Stick oder exotischere Hardware. Dann sitzt du da. Besonders bei Ubuntu. Als Manjaro Nutzer kann ich glücklicher weise immer aktuellere Kernel nutzen, wenn ich will und hab von der Treiber Seite durch das Halb-Rolling-Release natürlich die beste Voraussetzung das was läuft.

    Also Ubuntu ... ist IMHO auf dem Desktop ein NoGo und aufm Server genauso, wegen fehlender Pflege für Universe und Multiverse.

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