Donnerstag, 28. April 2016

Der Blog zieht um

Nun wird es langsam ernst. Nachdem ich den neuen Server im Keller eingerichtet habe, bin ich auch soweit, den Blog umziehen zu lassen.
Ich habe mich für das System Wordpress entschieden, weil es einfach als Ubuntu Paket zur Hand war. In den nächsten Tagen werde ich das Design noch weiter anpassen. Noch hat es den Charm einer Baustelle.
Die Labels müssen noch im Ubuntu Planet eingebunden werden, und auch in osbn.de.

Die neue Blogadresse lautet:

gnude.feste-ip.net/blog

Eine Umleitung von meiner Domain, werde ich bei Zeiten auch noch erstellen.

Die Installation von Wordpress möchte ich hier auch kurz beschreiben:

Zunächst habe ich Apache, Mysql, sowie PHP eingerichtet:

apt-get install apache2 libapache2-mod-php5 php5 php5-mysql mysql-server phpmyadmin

Damit hatte ich einen vollwertigen Webserver mit PHP Unterstützung und MySQL als Datenbank. Mit phpmyadmin habe ich mir die Administration erleichtert. Es ist aber nicht zwingend notwendig.

Als nächstes werden die Pakete für Wordpress eingespielt. Das geht mit Ubuntu 14.04 sehr einfach:

apt-get install wordpress

Damit Apache2 auch mit Wordpress umgehen kann, muss man die Seite in der Konfiguration noch bekannt machen. Dafür erstellt man folgende Datei:

/etc/apache2/sites-avaialable

mit folgendem Inhalt:

Alias /blog /usr/share/wordpress
        <Directory /usr/share/wordpress>
            Options FollowSymLinks
            AllowOverride Limit Options FileInfo
            DirectoryIndex index.php
            Order allow,deny
            Allow from all
        </Directory>
        <Directory /usr/share/wordpress/wp-content>
            Options FollowSymLinks
            Order allow,deny
            Allow from all
        </Directory>


Und führt die folgenden beiden Befehle aus, damit man die Seite aktiviert und den Apache neustartet:

sudo a2ensite
systemctl restart apache2.service

Nun erstellt man die Datei

/etc/wordpress/config-localhost (ggf. Dateinamen zur Domain anpassen)

mit folgendem Inhalt:

<?php
define('DB_NAME', 'wordpress');
define('DB_USER', 'wordpress');
define('DB_PASSWORD', 'kennwort');
define('DB_HOST', 'localhost');
define('WP_CONTENT_DIR', '/usr/share/wordpress/wp-content');
?>


Und anschließend eine temporäre Datei, um die Datenbank zu erzeugen:

CREATE DATABASE wordpress;
GRANT SELECT,INSERT,UPDATE,DELETE,CREATE,DROP,ALTER
ON wordpress.*
TO wordpress@localhost
IDENTIFIED BY 'kennwort';
FLUSH PRIVILEGES;


Die Datenbank wird dann mit diesem Befehl erzeugt:

cat wordpress.sql | sudo mysql --defaults-extra-file=/etc/mysql/debian.cnf

Nun ist Wordpress auf dem Server installiert und entsprechend zu erreichen.

Mit diesem Verfahren wird allerdings eine veraltete Version von Wordpress aus den Paketquellen von Ubuntu installiert. Für den produktiven Einsatz empfehle ich ein Update auf eine aktuelle Version. Im nächsten Blogbeitrag werde ich das kurz beschreiben.

Kommentare:

  1. Das WordPress was da mitinstalliert wird als Paket ist Uralt. Ich empfehle Dir dringend, das durch ein aktuelles zu ersetzen.

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  2. Was hast Du denn dort für eine Leitung?

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  3. Moin,

    wie aktuell ist das Paket in den Repos? Gerade Wordpress und die Plugins sind Angriffen ausgesetzt. Das muss man immer schnell updaten, daher weiss ich nicht, ob es eine gute Idee ist, die Applikation aus den Repos heraus zu installieren.

    VG

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  4. Schön, dass du deinen Blog umziehst. Schlecht, dass du nicht über deinen Artikel reflektiert hast, bevor du ihn veröffentlicht hast.

    Wordpress aus den Paketquellen von Ubuntu 14.04 LTS befindet sich auf Version 3.8 und ist damit hoffnungslos veraltet. Aktuell ist momentan die Version 4.5. Man benötigt schon etliche Zeit, um die Changelogs zu lesen, die dazwischen liegen und die Schwachstellen auflisten, welche seitdem gefixt wurden.

    Wenn du so einen Artikel ins Internet stellst, solltest du auf die Gefahren hinweisen, die der Einsatz einer Uralt-Version mit sich bringt.

    Wer sich für die Changelogs interessiert, findet sie unter der URL: https://codex.wordpress.org/Category:Changelogs

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