Donnerstag, 28. Januar 2016

Neue UUID für die Swap

Heute beschreibe ich mal kurz, wie man einer Swap Partition eine neue UUID gibt.
Das ist sinnvoll, wenn man eine ältere Installation aus einem Festplattenimage zurückließt. Dort ist noch eine andere UUID für die Swap Partition in der fstab hinterlegt.

swapoff -v /dev/sdaX
mkswap -U NEW_UUID /dev/sdaX
swapon -v /dev/sdaX


Mit dem ersten Befehl meldet man die Swappartition ab, anschließend wird eine neue ID für die Partition vergeben. Mit dem letzten Befehl wird die Swap Partition wieder aktiviert.

Mittwoch, 20. Januar 2016

Mein neuer PC mit Ubuntu

Heute möchte ich mal einen kleinen Erfahrungsbericht schreiben.
Da mein alter PC schon mächtig in die Jahre gekommen ist, noch mit Ubuntu 10.04 und Röhrenmonitor lief, wurde es Zeit für eine Neuanschaffung.Schnell fiel mein Blick auf ein Angebot von www.ixsoft.de .Für unter 500 Euro konnte ich hier einen MiniPC mit AMD 5150, 6GB RAM und 750GB Festplatte samt Monitor (22") ergattern. Damit konnte die alte Kiste samt Röhre in den Ruhestand geschickt werden.

Der neue Rechner konnte im Shop bereits mit Ubuntu 14.04 (sowie diversen anderen Linuxen) vorinstalliert werden. Das habe ich angenommen und so kam das Paket mit fertig eingerichtetem Ubuntu 14.04 zu mir.

Nachdem ich alles ausgepackt und angeschlossen hatte konnte ich den PC das erste Mal starten. Ein fertig eingerichtetes Ubuntu erwartete mich. Es war auf UEFI installiert, und das /home Verzeichnis war auf einer eigenen Partition ausgelagert. Die Aufteilung der Platte war sinnvoll. Eine DVD wurde mitgeliefert

Nun wollte ich aber mal selbst wissen, wie sich ein UEFI PC einrichten/installieren lässt. Also DVD rein und neu gestartet. Beim Druck auf F11 gelangte ich ins Bootmenü, wo ich mich für DVD-ROM (UEFI) entschied. Hier kam dann direkt der Grub2 von der DVD zum Vorschein und übernahm die Wahl zwischen "Ausprobieren" oder "Installieren".
Ich habe mich für Installieren entschieden und danach ging die Installation wie gewohnt weiter. Die Festplatte habe ich umpartitioniert, die 100MB UEFI Partition aber nicht angerührt.
Die Installation verlief Problemlos. Nach dem Neustart emfping mich ein Ubuntu, welches die gesamte Hardware erkannt hat.

Ich habe dann mit der Sysrescuecd gebootet und mittels partclone sowohl die Linux als auch die UEFI Partition gesichert und testweise zurückgelesen. Beide Partitionen haben danach tadellos funktioniert.
Secureboot habe ich nicht beachtet und deshalb keine Ergebnisse wie es klappt.

Abschließend kann ich sagen.... UEFI hin oder her. Auf diesem PC klappte alles Out-of-the-box und ich bin auf keine Probleme gestoßen.
Es war so, wie ich es mir vorgestellt habe. DVD rein. Installation starten, und
danach klappte es wie erwartet.

Dienstag, 19. Januar 2016

Liebster Award


http://tausend-leben.blogspot.de

Huhu,
heute möchte ich auch am "Liebster Award" teilnehmen und die mir gestellten Fragen beantworten. Nominiert wurde ich von Tausend Leben Blog.

Wie bist du auf das Thema deines Blogs gekommen?
Ich habe eine Möglichkeit gesucht das Wissen, was ich mir mit Ubuntu angeeignet habe, mit anderen zu teilen. Sodass diese es über Suchmaschinen gut finden können. Der Blog schien mir ein gutes Mittel zu sein.

Bist du zufrieden mit deinem Blog?
 Ja, sowohl die Optik als auch der Inhalt sind das, was ich mir vorgestellt habe. Die Kommentare zeigen, dass er auch gelesen wird, wenn auch manche kritisch ausfallen.

Bist du auf sozialen Medien wie Facebook & Co?
Ich habe einen Diaspora Account, bin bei identi.ca und (ungenutzt) Instagram

Wie bewirbst du deinen Blog?
Eigentlich gar nicht. Wenn ich einen Beitrag schreibe, erscheint er bei ubuntuusers und osbn.de daher kommen dann auch die meisten Zugriffe.

Was sind deine Hobbies?
Wie man am Blog sieht, Ubuntu/Linux, sowie Fotografie.

Liest du gerne?
Ja. Früher habe ich gern maritime Literatur gelesen, im Moment beschränkt es sich auf Fachliteratur.

Betreibst du Sport?
Zählt Radfahren zur Arbeit zum Sport?

Hast du Haustiere?
Nein

Was ist dein größter Wunsch?
Immer jung im Kopf bleiben.

Wenn die Welt untergehen würde, was würdest du an diesem Tag machen? 
Ich habe keine Antwort, die mir spontan einfällt. Vielleicht an einen schönen Ort der Welt mit guter Aussicht die letzten Minuten mit den Menschen, die man liebt verbringen.


Regeln:
  • Bedankt euch bei der Person, die euch nominiert hat, und verlinkt sie auf eurer Seite. Falls möglich, hinterlasst auf ihrem Blog einen entsprechenden Kommentar, in dem ihr auch für andere sichtbar den Award annehmt.
  • Kopiert das Emblem oder holt euch ein zu euch passendes aus dem Netz und stellt es sichtbar auf die Award-Seite, so dass der Liebster Award nach außen hin sichtbar ist und bleibt.
  • Beantwortet die 11 Fragen, die euch gestellt wurden und veröffentlicht sie auf eurer Seite. Wer über die Fragen hinaus Fakten über sich präsentieren möchte, kann dies in einem eigenen Blog: Fakten über mich (bis zu 11 möglich); wer mit den Fragen gar nichts anfangen kann, darf sie ausnahmsweise auch mal gegen Fakten austauschen; sollte das dann aber auch entsprechend begründen.
  • Denkt euch 11 neue Fragen für die Blogger aus, die ihr nominieren wollt und stellt die Fragen auf euren Blog.
  • Kopiert die Regeln und stellt sie ebenfalls auf euren Blog, damit die Nominierten wissen, was sie zu tun haben.
  • Nominiert zwischen 2 und 11 neue Blogger, die ihr gerne weiter empfehlen wollt. Das sollten möglichst solche sein, die noch wenig bekannt sind, aber empfehlenswerte Inhalte bieten. Wer möchte kann sich dabei an die 200er – 3000er Follower / Leser Regel halten, also solche Blogs empfehlen, die unterhalb dieser Zahlen liegen.
  • Stellt die neuen Nominierungen auf eurer Seite vor und gebt den jeweiligen Bloggern eure Nominierung persönlich bekannt. Empfohlen wird dafür die Kommentarfunktion auf den jeweiligen Blogs zu nutzen, falls diese passend ist.
  • Empfohlen wird auch, die jeweils Nominierten vorab zu fragen, ob sie überhaupt mitmachen wollen, damit sie sich nicht überfallen fühlen.

Meine 11 Fragen:
1. Wie lange bloggst du schon?
2. Schreibst du Artikel vor und wenn ja, wieviele?
3. Kommentierst du viel auf anderen Blogs ?
4. Wie viel Zeit benötigst du fürs Bloggen?
5. Blogspot, Wordpress oder was anderes, welches System bevorzugst du?
6. Hast du einen Korrekturleser?
7. Hat dein Blog auch eine Facebook Seite?
8. Bloggst du regelmäßig?
9. Hast du dein Design selbst gestaltet oder machen lassen?
10. Bist du in Foren aktiv?
11. Kennst du Diaspora?

Donnerstag, 14. Januar 2016

Einladungen mit Lightning und Davical

Bei einer normalen Davical Installation unter Ubuntu 14.04 ist es nicht möglich
mit Thunderbird 3.x und Lightning Einladungen aus dem Kalender heraus zu verschicken.
Das Feld "eMail Benachrichtigung" ist ausgegraut.

Um diesen Fehler zu beheben, muss man die Einstellungsdatei

/etc/davical/config.php

um folgende Zeilen ergänzen:

 $c->enable_auto_schedule = 'false';
 $c->override_dav_header = '1, 2, 3, access-control, calendar-access, calendar-schedule, extended-mkcol,  calendar-proxy, bind';


Man kann diese Einstellungen auch an IP Adressen gebunden für die Clients hinterlegen, wenn man diese Werte in die Datei

/etc/davical/0.0.0.0-conf.php

abspeichert, wobei hier 0.0.0.0 für die jeweilige IP Adresse steht.

Es ist zu beachten, dass man den  Kalender in Thunderbird dann einmal löschen und wieder neu einrichten muss, damit Lightning von den geänderten Einstellungen erfährt.

Montag, 11. Januar 2016

Blogvorstellung Katiesview


http://www.katiesview.de/

Heute möchte ich den Blog von Katie vorstellen:
www.katiesview.de
Auf diesem Blog findet ihr Berichte über Reisen, Shopping, Essen&Trinken, und natürlich ganz viele persönliche Berichte von Katie.
Diesen jungen Blog gibt es seit Dezember 2015 und ich bin sicher, ein Besuch lohnt sich!


Donnerstag, 7. Januar 2016

Softwareinstallation unter Ubuntu

Ubuntu 14.04 Softwarecenter
Die Softwareinstallation unter Ubuntu (und auch unter Debian) unterscheidet sich grundlegend von der eines Windows Rechners. Unter Ubuntu werden Paketquellen hinterlegt, auf die nun die Paketverwaltung zugreift und
die Programme installiert.
Die Installation wird dabei ausschließlich von der Paketverwaltung vorgenommen. Unter Ubuntu heißt die Paketverwaltung "apt" und basiert intern auf dem Tool "dpkg".
Für "apt" gibt es auch Benutzeroberflächen, die weitere Funktionen zur Verfügung stellen.

dpkg
dpkg ist ein sehr grundlegendes Programm zur Paketinstallation, das keinerlei Abhängigkeiten der Pakete berücksichtigt. Es eignet sich um ein einzelnes .deb Paket einzuspielen:
dpkg -i paketname.deb

apt-get
apt-get ist die Standardvariante um Pakete mit dem Terminal zu installieren. Man übergibt eine Liste von Paketen, die installiert werden sollen und das Programm löst alle Abhängigkeiten selbstständig auf:
apt-get install gimp
sorgt dafür das Gimp, sowie alle benötigten Dateien installiert werden.
Will man ein Paket entfernen, nimmt man folgenden Befehl:
apt-get remove gimp
Damit werden alle Dateien, die zu Gimp gehören, entfernt. Sollen auch die Einstellungen entfernt werden, nutzt man folgenden Befehl:
apt-get purge gimp

aptitude
aptitude war lange Zeit die Luxus Variante von apt-get und hatte eine bessere Auflösung der Abhängigkeiten sowie eine ncurses Oberfläche.
aptitude konnte sich merken, wie viele Abhängigkeiten ein Paket hatte und war die Zahl auf 0 gesunken, wurde es entfernt. Bis Debian 6 war die Installation nichts anderes wie scriptgesteuertes Aufrufen von aptitude.
Neben der ncurse Oberfläche kann man auch die Parameter von apt-get nutzen, zb. install, remove, purge

Synaptic
Synaptic ist eine grafische Verwaltung, die auf apt-get aufsetzt und einfach mit der Maus zu bedienen ist. Auch das Suchen ist einfacher. Im Hintergrund wird allerdings "nur" apt-get aufgerufen.


Softwarecenter
Das Softwarecenter ist eine Eigenentwicklung von Canonicel und nur für Ubuntu verfügbar. Es ist im Grunde auch nur ein apt-get Frontend, ist aber vom Design her moderner und an die Appstores der Smartphones angelegt. Dazu kann man die Programme auch mit einer Bewertung versehen.
Unter Ubuntu ist diese Variante die bevorzugte.

Freitag, 1. Januar 2016

Der Mitternachts Kommander

Heute möchte ich über ein sehr kleines aber wirkungsvolles Programm schreiben: Den Midnight Commander, kurz mc.  Das Programm ist schnell mittels apt-get nachinstalliert:

apt-get install mc

Und er ist eigentlich bei jeder Ubuntu Version verfügbar.

Die Bedienung erfolgt hauptsächlich
über die Tastatur. Die Tastenbelegung
kann man der unteren Menüleiste
entnehmen. Mit etwas Übung hat man
diese schnell auswendig gelernt.
Gerade, wenn man größere Mengen
Daten kopiert oder löscht
bzw. eine große Anzahl an Dateien hat,
ist er der grafischen Oberfläche
bei Weitem überlegen.



Einen weiteren Vorteil hat man beim Zugriff auf entfernte Computer. Der Midnight Commander beherrscht sowohl FTP, als auch SSH Zugriff und so kann man problemlos auf einen anderen Rechner zugreifen, auf dem der SSH-Dienst läuft. Und auch, wenn man große Projekte auf dem
Webserver laden möchte (z.b. einen Onlineshop) ist man mit dem Midnight Commander gut beraten.

Ich setzte den mc gerne im Zusammenhang mit dem Terminal-Multiplexer screen ein, sodass der mc im Hintergrund weiterläuft, auch wenn man das Shell-Fenster schließt. So kann ich mich am Server anmelden, starte erst screen und dann den mc und kopiere größere Datenmengen. Selbst, wenn ich die Verbindung trenne, läuft der mc im Hintergrund weiter.