Donnerstag, 26. Februar 2015

Ubuntu 14.04 und Officejet 2620

Nach langer Zeit musste mal wieder ein neuer Drucker angeschafft werden.
Da das Druckvolumen ja sehr gering ist reicht auch ein Gerät aus dem unteren
Preissegment.

Die Wahl viel auf einen Office Jet 2620 von HP.
Direkt nach dem Anschliessen konnte man unter Ubuntu 14.04
einen Drucker hinzufügen, und das Gerät wurde
sofort erkannt. Auch der Treiber war bei der Standtartinstallation schon
mit auf der Festplatte.

Fazit: Unterstützung unter Ubuntu 14.04.2 64Bit perfekt.
Druckt Schwarz und Farbe

Mittwoch, 25. Februar 2015

Fehlerhafte Sektoren in den Verwaltungsstrukturen eines ext4 Dateisystems

Da ist mir grade mal ein Dateisystem richtig auf die Füsse gefallen.
Beim Booten lies sich der Rechner richtig lange Zeit, um mich mit dem Fehler
zu Empfangen das ein Dateisystem nicht eingehängt werden könne. Ich habe mich (nach einigen anderen Versuchen) für "ignorieren" entschieden und dann
die Reperatur von Hand durchgeführt.

Laut Smartwerte hat die Platte eine Reihe von defekten Sektoren. Diese lagen wohl
sehr ungünstig in den Verwaltungsstrukturen...

Hier das Ergebnis der manuellen Reparatur (Partition war danach wieder mountbar...)


    root@ubuntu1204:/var/log# fsck /dev/sda3
    fsck von util-linux 2.20.1
    e2fsck 1.42 (29-Nov-2011)
    /dev/sda3: stelle das Journal wieder her
    Lesefehler - Block 7373842 (Ein Block konnte nicht in einem Zug gelesen werden). Ignoriere Fehler<j>? ja
   
    Rückschreiben erzwingen<j>? ja
   
    Lesefehler - Block 7374841 (Ein Block konnte nicht in einem Zug gelesen werden). Ignoriere Fehler<j>? ja
    
    Rückschreiben erzwingen<j>? ja
   
    /dev/sda3 enthält ein fehlerhaftes Dateisystem, Prüfung erzwungen.
    Durchgang 1: Prüfe Inodes, Blocks, und Größen
    Durchgang 2: Prüfe Verzeichnis Struktur
    Verzeichnis Inode 3148984, Block Block Nr.0, Offset 0: Verzeichnis defekt
    Rette<j>? ja
   
    Fehlende „.“ in Verzeichnis Inode 3148984.
    Repariere<j>? ja
   
    Setze Dateitype für Eintrag „.“ in ??? (3148984) auf 2.
    Fehlende „..“ in Verzeichnis Inode 3148984.
    Repariere<j>? ja
   
    Setze Dateitype für Eintrag „..“ in ??? (3148984) auf 2.
    Durchgang 3: Prüfe Verzeichnis Verknüpfungen
    „..“ in /venus/www/piwik/libs/tcpdf/include (3148984) ist <Der NULL Inode> (0), sollte sein /venus/www/piwik/libs/tcpdf (3148952).
    Repariere<j>? ja

    Durchgang 4: Überprüfe die Referenzzähler
    Inode 2 Referenzzähler ist 7, sollte sein 8.  Repariere<j>? ja
   
   
    Inode 3148987 Referenzzähler ist 2, sollte sein 1.  Repariere<j>? ja
   
    Nicht verbunden Inode 3148988
    Verbinde nach /lost+found<j>? ja
   
    Inode 3148988 Referenzzähler ist 2, sollte sein 1.  Repariere<j>? ja
   
    Nicht verbunden Inode 3148989

    Verbinde nach /lost+found<j>? ja
   
    Inode 3148989 Referenzzähler ist 2, sollte sein 1.  Repariere<j>? ja
   
    Nicht verbunden Inode 3148990
    Verbinde nach /lost+found<j>? ja
   
    Inode 3148990 Referenzzähler ist 2, sollte sein 1.  Repariere<j>? ja
   
    Nicht verbunden Inode 3148991
    Verbinde nach /lost+found<j>? ja
   
    Inode 3148991 Referenzzähler ist 2, sollte sein 1.  Repariere<j>? ja
   
    Durchgang 5: Überprüfe Gruppe Zusammenfassung
    jjBlock Bitmap differieren:  -(13115424--13115992) -(13639712--13640290) -(14164000--14164238)
    Repariere<j>? ja
   
    Die Anzahl freier Blöcke ist falsch (12909320, gezählt=12894089).
    Repariere<j>? ja

    Die Anzahl freier Inodes ist falsch (3849263, gezählt=3844539).
    Repariere<j>? ja
   
   
     /dev/sda3: ***** DATEISYSTEM WURDE VERÄNDERT *****
    /dev/sda3: 5701/3850240 Dateien (0.3% nicht zusammenhängend), 2486647/15380736 Blöcke
    root@ubuntu1204:/var/log#





Donnerstag, 12. Februar 2015

Überprüfungsinvertall bei ext Dateisystemen

Manchmal ist es Sinnvoll das fsck Intervall auf ext Dateisystemen zu ändern,
oder komplett abzuschalten. Sonst kann es passieren das ein Server nach dem Stromausfall mit einen fsck beginnt weil der Zeitraum zum letzten Booten zu lange her ist.
Mittels tune2fs können wir das ändern.

tune2fs -c0 - i0 /dev/sda1 

-c0 bedeutet das die Anzahl der Bootvorgänge auf 0 gesetzt wird, das heisst, egal wie oft der Rechner startet, es wird nicht überprüft.

-i0 setzt das Zeitintervall auf 0 das heisst egal wie viel Zeit zwischen
den Bootvorgängen liegt, es wird nicht geprüft.


Natürlich ist es sinnvoll und wichtig in regelmässigen Abständen das Laufwerk
zu prüfen.
Wenn es im Root-Dateisystem eine Datei mit dem Namen "forcefsck" gibt,
führt fsck eine Überprüfung aller lokalen Laufwerke durch.

Man kann nun diese Datei einfach als root mit dem Befehl "touch" anlegen
und den Rechner neu starten. Schon werden alle Laufwerke geprüft.

touch /forcefsck